Halb Chinesin. Ein Viertel Vietnamesin. Ein Viertel Kambodschanerin.
Vietnamesisch aufgewachsen. In Deutschland geboren.

Ich liebe Phở. Ich liebe aber auch Schnitzel.
Und nein - ich kann mich nicht entscheiden. 😂

Wenn ich müde bin - Vietnam. Wenn ich wütend bin - Vietnam.
Wenn ich meine Mama am Telefon hab - definitiv Vietnam.
(Und wenn sie ruft, weiß ich schon am Tonfall obs Ärger gibt. Multikulti-Radar aktiviert. 😂)

Deutsch ist für den Alltag.
Vietnamesisch ist für alles was wehtut oder glücklich macht.

Ich kann mit meiner Oma reden. Ich lese vietnamesische Speisekarten und weiß was ich bestelle.
Und gleichzeitig:
Zu spät kommen? Deutsches Gewissen.
Meeting startet nicht pünktlich? Innerer Puls.
Alles muss eine Struktur haben? Ja. Ich weiß. Klischee. 👀

Ich hab lange gedacht ich muss mich irgendwann entscheiden.
Welche Seite ich bin. Welche ich sein darf.
Nope. Geht auch beides.

Genau das Ding seh ich auch bei meinen Kunden.
Die, die ihre "weirden" Seiten verstecken, posten Content der von jedem sein könnte.
Die, die sie einfach mitnehmen, klingen nach sich selbst. Auf LinkedIn. Und auch sonst überall.

Also wenn mich jemand fragt "wo kommst du eigentlich her?"
Von beidem. Immer beidem. 🤓